CFD Chartanalyse und Charttechnik

DCFD Charttechnik - CFD Chartanalyseie Geschichte der CFD Chartanalyse oder Charttechnik beginnt im 19. Jahrhundert. Damals kam der US-Amerikaner Charles Dow, nach dem bis heute der US-Leitindex Dow Jones benannt ist, zu der Überzeugung, dass sich anhand des Kursverlaufs von Finanztiteln (Charts) bestimmte Selbstähnlichkeiten entwickeln, die sich im Laufe der Zeit stetig wiederholen. Rein theoretisch liessen sich damit bestimmte Kursverläufe prognostizieren. Dow publizierte diese Erkenntnisse in der „Dow Theory“, die in mehreren Ausgaben des „Wall Street Journals“ im Jahr 1884 veröffentlicht wurde. Bemerkenswert dabei ist, dass Dow nur von allgemeinen Erkenntnissen ausging und nicht den Anspruch erhob, eine wissenschaftlich fundierte Methode entwickelt zu haben, anhand derer Investoren Kursverläufe genau berechnen könnten.

Die wissenschaftliche Unterfütterung zu den Ideen Dows folgte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Der Finanzjournalist Richard Stabacker entwickelte 1932 die nötigen geometrischen Muster, um Chartverläufe darstellen zu können. Wesentliche Methoden wie die Fieberkurve (Linien-Charts), das Balkendiagramm, die Candle-Stick-Darstellung und der gleitende Durchschnitt wurden von ihm erstmals umfassend beschrieben. Seine Hauptleistung bestand darin, bestehende Ideen zusammenzutragen und in einer Arbeit („Technical Analysis and Stock Market Profits: A Course in Forecasting“) zusammenzufassen. In den 30er und 40er Jahren verfeinerte der Mathematiker Ralph Nelson Elliott die Idee der sich wiederholenden Selbstähnlichkeiten in Kursverläufen durch seine „Elliott-Wellen“, mit denen sich die Trendzyklen noch präziser beschreiben liessen.

Kursprognosen mit Hilfe der CFD Chartanalyse

Die CFD Chartanalyse ist seit ihren Anfangstagen vielfach überarbeitet worden. Die grundlegende Erkenntnis, dass mittel- und langfristige Kursverläufe aufgrund sich wiederholender Ähnlichkeiten etwas über die künftige Entwicklung von Kursen aussagen lässt, blieb dabei bestehen. Was sich entwickelte, waren unterschiedliche Ansätze für eine Charttechnik Analyse. Dies bedeutet: Wer die Chartanalyse lernen möchte, um eine möglichst zuverlässige Prognose über den kommenden Kursverlauf an der Börse erstellen zu können, muss die unterschiedlichen Einflussfaktoren, durch die ein Chart entstanden ist, kennen und verstehen, weshalb diese genau an einer bestimmten Stelle aufgetreten sind. Als Beispiel: Wie ist es zu bewerten, wenn ein Kurs lange steigt, urplötzlich für einige Tage deutlich abfällt und dann wieder leicht steigt?

Die Charttechnik hält für solche Probleme bestimmte Lösungen bereit: So wird im angegeben Fall einfach die durchschnittliche Entwicklung abgebildet, um den Trend darzustellen. Möchte man aber gerade nicht den langfristigen Durchschnitt wissen, sondern will sensibel auf sehr kurzfristige Trends reagieren, lohnt die Candle-Stick-Darstellung, wobei das Lesen von Docht sowie oberem und unterem Schatten speziell zu erlernen ist. Die Zahl der Charts, die zur Prognose herangezogen werden kann, ist somit auch stetig gewachsen. Dabei kann es gewisse Probleme bei der Anwendung der Charttechnik in der Analyse geben: Immer wieder passiert es beispielsweise, dass der reale Kursverlauf der letzten 200 Tage eine andere Prognose nahelegt, als sie sich durch den Future (bereits bekannte Termingeschäfte, Vereinbarungen, etc.) erschliessen lässt. Die klassische Chartanalyse legt nahe, dass der Future in einem solchen Fall ausgeblendet werden kann, denn eigentlich sollen nach Analystenansicht schon in den realen Kurs alle relevanten Nachrichten über künftige Geschäfte eingepreist sein. Chartanalyse kann also funktionieren – doch muss sie es längst nicht immer.

Weiterbildung ist für die Charttechnik unerlässlich

Die kurzen Einführungen zeigen bereits, dass die Charttechnik und die effektive Chartanalyse ein sehr komplexes Feld darstellen, auch wenn das grundlegende Prinzip sehr einfach ist. Stetige Weiterbildung mittels Fachliteratur ist deshalb unerlässlich. Denn immer wieder stösst man auf Vokabeln, Konzepte oder Methoden, die man noch nicht kannte. Denn an der Börse gibt es eine goldene Regel: Besseres Wissen bedeutet Vorsprung. Auch Erfahrung ist sehr wichtig. Deshalb sollte man sich immer ein kostenloses Demokonto / Musterdepot eröffnen, mit dessen Hilfe man die Handelsplattform downloaden und die Charttechnik direkt im Chart testen kann.

This is a unique website which will require a more modern browser to work! Please upgrade today!